Bayerns CO₂-Herausforderung: Nicht alles lässt sich vermeiden.
Jedes Jahr fallen allein in Bayern rund 7 Millionen Tonnen CO₂ an, die in Industrie oder Abfallwirtschaft technisch nicht vermeidbar sind. Ohne Lösung für den Abtransport gelangen diese Emissionen in die Atmosphäre, gefährden die Klimaziele und langfristig den Wirtschaftsstandort.

Unsere Antwort: Ein
sicheres Netz für die Region
Unser Teil der Lösung ist co2peline – ein CO2-Pipelinenetz für Bayern und Oberösterreich. Eine Machbarkeitsstudie hat bestätigt, dass das Vorhaben technisch realisierbar ist. Wir setzen auf bewährte Technologie, vergleichbar mit der seit Jahrzehnten etablierten Erdgas-Infrastruktur.
Im Dialog mit Politik und Gesellschaft
Der Aufbau einer CO2-Infrastruktur gelingt nur im engen Austausch mit allen Beteiligten. Darum bringen wir unsere Expertise auf bayerischer, deutscher und europäischer Ebene ein – und suchen gleichzeitig das direkte Gespräch mit der Öffentlichkeit.
"Bayern braucht auch in Zukunft eine starke Industrie, um Wohlstand zu sichern. […] Ich begrüße deshalb die Initiative von bayernets und Rohrdorfer in Sachen CO₂-Infrastruktur."
– Hubert Aiwanger
Stellvertretender Bayerischer Ministerpräsident
Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
Ihre wichtigsten Fragen
Nein, absolut nicht. Die oberste Priorität haben immer die Vermeidung und die Reduktion von CO₂-Emissionen. Die CO₂-Infrastruktur ist ausschließlich als Lösung für jene Emissionen gedacht, die nachweislich „sehr schwer bzw. nicht vermeidbar“ sind.
CO₂-Pipelines sind eine bewährte und sichere Technologie, die denselben hohen Sicherheitsstandards wie Erdgasleitungen unterliegt. CO₂ selbst ist nicht brennbar und nicht giftig. CO2-Pipelines werden nicht durch bewohntes Gebiet geführt.